IGEL - Krebsvorsorge

Individuelle Gesundheitsleistungen unserer Praxis zur Krebsvorsorge

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Praxis für Frauenheilkunde & Geburtshilfe

Dr. med. Semeni Cevatli-Trimpl
Dr. med./Uni. Izmir Cenan Cevatli

Geigelsteinstraße 16
83209 Prien a. Chiemsee

Tel. +49 8051 6959-0 Fax: 695919

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Fragen & Antworten zur Krebsvorsorge

Wozu brauche ich eine Krebsvorsorgeuntersuchung?

Die Krebsvorsorge hat zum Ziel, mögliche Zellveränderungen bereits im Vorstadium zu erkennen um - falls notwendig - entsprechende Therapiemaßnahmen einzuleiten.

Wie oft sollte ich zur Untersuchung gehen?

Jede Frau hat ab dem 20. Lebensjahr das Recht, einmal pro Jahr die Vorsorgeuntersuchung in Anspruch zu nehmen. Empfohlener Intervall für einen Vorsorge-Abstrich ist einmal pro Jahr -ab PAP II halbjährlich.

Was ist ein Pap-Abstrich?

Ein Abstrich (auch Papanicolaou-Abstrich oder PAP-Abstrich genannt) ist eine gynäkologische Diagnostikmethode der Krebsvorsorge. Mit Hilfe eines Wattestäbchens wird aus dem Gebärmutterhals (Portiooberfläche und Zervikalkanal) Schleim entnommen, um dann im Labor die darin vorkommenden Zellen auf bösartige Veränderungen hin zu untersuchen. Der Abstrich wird nach der Methode von Papanicolaou eingefärbt, um die Zellveränderungen im Mikroskop besser beurteilen zu können. Das Ergebnis dieser Untersuchung wird in fünf Hauptstufen eingeteilt:

  • 1. PAP I = normales Zellbild
  • 2. PAP II = Normales Zellbild, jedoch vermehrtes Vorkommen von Leukozyten und/oder Mikroorganismen. Unwesentliche Zellveränderungen.
  • 3. PAP III / Untergruppe IIID = Zweifelhafter Befund. Möglicherweise Zellveränderungen, die weiter untersucht werden müssen. Kontrolluntersuchung notwendig.
  • 4. PAP IV /Untergruppen PAP IVa und PAP IVb = Pathologische Zellveränderungen, Verdacht auf Gebärmutterhalskrebs. Konisation notwendig. Dabei wird in Vollknarkose ein Gewebekegel aus dem Gebärmutterhals entnommen. Gebärmutter und Gebärfähigkeit bleiben dabei erhalten. Das gewonnenen Gewebe wird weiter untersucht. Die Konisation kann auch eine therapeutische Wirkung haben. Bei PAP IVb besteht ein Verdacht auf ein Mikrokarzinom.
  • 5. PAP V = Eindeutig maligne (bösartige) Tumorzellen nachweisbar. Starker Verdacht auf Gebärmutterhalskrebs. Chirurgischer Eingriff notwendig (Konisation oder Entfernung der Gebärmutter).



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